19
Oct
2008

Gehaltsabrechnung auslagern

Freigeschaltet durch admin um 22:47 Categorie: Gehaltsabrechnung

Eine Gehaltsabrechnung besteht aus einem Monatlichen Grundgehalt, das durch eventuelle Prämien, Mehrarbeit, Fahrgeld, Weihnachtsgeld, Urlaubs- oder Kleidergeld noch erhöht werden kann. Manche Arbeitgeber zahlen ihren Mitarbeitern auch noch verschieden Boni, wie z. B. Überstundenzuschläge, Verpflegungsmehraufwand oder ähnliches. Diese Zusätzlichen Zahlungen werden ebenfalls auf einer Gehaltsabrechnung aufgeführt. Außerdem sollten auf einer Gehaltsabrechnung der Stundenlohn, die Tatsächlich gearbeiteten Stunden, die Konfession, Steuerklasse, Versicherungsnummer, wenn vorhanden Urlaubsstunden, Kontodaten und natürlich die persönlichen Daten des Mitarbeiters angegeben sein. Des Weiteren werden im Normalfall die Überstunden falls vorhanden aufgeführt. Bei einigen Firmen gibt es auch so genannte Zeitkontos auf denen die Überstunden gesammelt werden können. Auch diese werden auf der Gehaltsabrechnung angezeigt.

Wenn man diese Beträge die ein Arbeitnehmer im Monat bekommt zusammenfasst erhält man das Bruttogehalt. Dieses ist allerdings nicht gleich Nettogehalt. Vom Bruttogehalt werden auf der Gehaltsabrechnung noch einige Beträge abgezogen. So z. B. Lohnsteuer, ggf. Kirchensteuer, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Die Höhe der jeweiligen Abzüge auf der Gehaltsabrechnung ist davon abhängig welcher Steuerklasse ein Arbeitnehmer zugeordnet ist. So hat ein Single ohne Kinder, z. B. höhere Abgaben an den Staat zu leisten, als ein verheirateter Familienvater.

Der einzige Betrag der hiervon nicht abhängig ist, ist der Krankenkassenbeitrag. Die Höhe dieser jeweiligen Abgabe ist von der Krankenkasse abhängig. Der günstigste Prozentsatz einer Krankenkasse liegt im Moment ungefähr bei ca. 12,7% und der teuerste bei ca.15,7%.
Diese hohen Unterschiede machen sich natürlich auch auf der monatlichen Gehaltsabrechnung bemerkbar. Je höher die Abgaben an Versicherungen und Staat, desto weniger bleibt am Ende eines Monats für den Arbeitnehmer unterm Strich auf seiner Gehaltsabrechnung übrig.